Wenn jemand mich liebt, so wird er mein Wort befolgen, und mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und Wohnung bei ihm machen. (Joh 14,23)

Johannes verbindet in seinem Evangelium das Alte und das Neue Testament. Er legt damit im Grunde den ganzen Plan Gottes vom Anfang bis Jesus und darüber hinaus offen. Für alle, denen das – wider Erwarten – jetzt gar nicht so deutlich aufgefallen ist, werfen wir hier nochmal einen Blick auf die ganze Geschichte und Papas Plan dahinter:

Im Anfang waren Gott Vater, Sohn und Heiliger Geist eins, ein Wesen lebendig in einer Herrlichkeit. Dann schuf Gott den Menschen und er liebte ihn so sehr, dass er ihm seinen göttlichen Atem einhauchte. Er machte den Menschen zu einem Teil von sich, er schuf den Menschen in seinem Bilde. Der Mensch war von Gott geschaffen wie die ganze Schöpfung, aber als Teil von Gott mit einer unsterblichen Seele ausgestattet.

Doch der Mensch war undankbar; ein Teil von Gott zu sein war ihm zu gering, er wollte WIE Gott sein. Diese Ursünde trennte den Menschen von Gott, unterwarf ihn den Gesetzen der Welt, machte ihn anfällig für alles was mit der Ursünde in die Welt kam, unterwarf ihn auch dem Tod – nicht nur den körperlichen, ohne Verbindung zu Gott stirbt die Seele mit! Mit seiner Unterwerfung unter die Gesetze der Welt öffnete der Mensch den individuellen Sünden Tor und Tür. Lüge, Diebstahl, Neid, Gier, Begehren usw. wurden zur Triebfeder der menschlichen Entwicklung.

Doch Gott ließ nicht ab vom Menschen, denn auch seine Liebe ist ewig, ewig in Dauer, ewig in Größe und ewig in Beharrlichkeit. Um wieder bei den Menschen zu sein verzichtete er auf seine Herrlichkeit, machte sich selbst niedrig, der Sohn kam als Mensch zur Welt. Der Mensch wollte sich selbst zu Gott erhöhen, nun erniedrigte sich Gott aus Liebe zu einem Menschen – wie ein Mensch, aber, da Gott, ohne Sünde.

Aber das war Gott immer noch nicht genug! Um den Menschen wieder ewig an sich binden zu können, nahm er alles, was den Menschen von Gott trennte für sich an, Gott nahm unsere Sünden auf sich, in Christus am Kreuz wurde er selbst zur Sünde für seine Kinder. Er selbst starb als Menschensohn für die Sünden der Welt um durch diese reinigende Buße wieder eins sein zu können mit dem Vater. Als einziges gottgefälliges Opferlamm stellte er so einen ewigen Bund her; nicht nur Vater und Sohn sind jetzt wieder eins in Herrlichkeit, alle Menschen sind in Jesus Christus jetzt wieder eins mit Vater und Sohn, genau wie es im Anfang war. Gott hat seinen Plan in mehreren Schritten umgesetzt:

Durch die Zusage (den Segen) Gottes an Abraham wurde der Bund Gottes mit den Menschen gegenwärtig, der durch die Menschwerdung Jesu Christi im ewigen Bund offenbar wurde.

Durch Tod und Auferstehung Jesu Christi wurde das Ziel des Bundes, die Einheit der Menschen mit ihrem Gott gegenwärtig, die durch das Gericht am Jüngsten Tag offenbar werden wird.

In der Offenbarung des Johannes – wahrscheinlich ein anderer Johannes als der Evangelist – lässt uns Gott schon mal ein bisschen reinschnuppern, wie er sein Werk vollenden wird. Durch alle dort geäußerten schrecklichen Visionen bleibt aber die Grundaussage der Frohen Botschaft bestehen:

Die Liebe Gottes lässt nicht fallen, was zu Gott gehört!
Gott lässt dich niemals los! Lass du auch nicht los.

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