Wenn jemand mich liebt, so wird er mein Wort befolgen, und mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und Wohnung bei ihm machen. (Joh 14,23)

Was ist denn das für eine Frage, wirst du jetzt denken. Aber genau diese Frage wurde mir vor einiger Zeit gestellt. Es ist eine beliebte Frage von Mitgliedern sektiererischer pseudo-christlicher Sekten, die aus gutem Grund die Bibel ablehnen, weil diese sie als Irrlehrer entlarven würde, sie ihr „Opfer“ daher erst sorgfältig auf ihre Linie bringen müssen. Überrumpelt von dieser Frage antwortete ich instinktiv: „Natürlich Gott!“

Irgendwie hatte ich bei dieser Antwort ein schlechtes Gefühl. Sie fühlte sich falsch an, aber ich konnte nicht begründen warum. Natürlich ist doch Gott, mein himmlischer Vater, das Allerwichtigste in meinem Leben – wie könnte es anders sein? Der innere Kompass, Heiliger Geist genannt, funktionierte zwar, aber der Datenaustausch war gehemmt.

Es ist gut, wenn dann die Gesundheit endlich mal wieder wie heute soweit mitspielt, dass ich mal wieder einen Spaziergang unternehmen kann. Wenn meine Füße auf anderen Wegen gehen, wird der Kopf frei für andere Gedanken, wird der Kopf frei für die Meinung des hier Angesprochenen.

Plötzlich mitten auf dem Weg fand sich in meinem Kopf folgende Bibelstelle wieder:

„Einer von ihnen, ein Gesetzeslehrer, wollte ihn versuchen und fragte ihn: Meister, welches Gebot im Gesetz ist das wichtigste? Er antwortete ihm: Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen, mit ganzer Seele und mit deinem ganzen Denken. Das ist das wichtigste und erste Gebot.  Ebenso wichtig ist das zweite: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. An diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten.“ (Mt 22, 35-40)

Jesus stand schon vor 2000 Jahren vor dieser Herausforderung und gibt hier, wenn auch erst auf den zweiten Blick, die Blaupause für die richtige Antwort!

Was ist also wichtiger – Gott oder die Bibel?

Mit Jesu Hilfe komme ich auf folgende Antwort: Gott ist der Ursprung von allem und steht über allem, aber es steht geschrieben: Der Mensch lebt von einem jeglichen Wort aus dem Munde Gottes. Diese Worte stehen in der Bibel. Du kannst also Gott und die Bibel nicht trennen. Wie kannst du sagen „Gott ist mir das Wichtigste, aber das was er mir sagt ist mir weniger wichtig?“ Jedes einzelne Wort bedeutet Leben!

Und wenn du nun die Gleichwertigkeit, ja geradezu Gleichheit von Gott und Gottes Wort eingesehen hast, dann fügt Johannes in seinem Evangelium noch an:

Im Anfang war das Wort und das Wort war bei Gott und das Wort war Gott. (…) Und das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt.“ (Joh 1, 1+14) Und für die, denen das zu kopflastig und theologisch klingt sagt Jesus ganz einfach: „Ich und der Vater sind eins.“ (Joh 10,30). Der Sohn ist das (verheißene) Wort und dieses Wort ist eins mit dem Vater.

Jesus ist das Wort, nicht weil er durch seine Menschwerdung die Bibel abgelöst hätte, sondern weil er sie bis auf das letzte Wort erfüllt hat! Alle seine Reden und Taten bestätigen die Bibel.

Wenn dir also jemand diese Frage stellt, kannst du mit ruhigem Gewissen antworten: Gott macht da keinen Unterschied – nächste Frage!

Lass dich niemals auf eine Diskussion ein, die offensichtlich von einer falschen Annahme ausgeht! 

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Was ich noch sagen wollte ...

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