Gottesdienste in Corona-Zeiten

Gott und ich

Ich führe kein Tagebuch. Aber wenn ich es täte, würde heute vermutlich folgendes drin stehen:

Heute Abend ist mir plötzlich aufgefallen, dass Paps und ich diese Woche eine, naja, sagen wir, geschäftsmäßige Beziehung gepflegt haben. Von den alltäglichen Handlungen war es nicht anders als sonst, aber irgendwie war mir heute so, als wäre das Herz im Moment nicht so bei der Sache gewesen wie sonst. Vielleicht war ich ja auch einfach nur müde und habe mir das eingebildet.

Gott hat mir immer wieder, auch als ich ihm noch nicht aufmerksam zuhörte, erklärt (oder zu erklären versucht), warum es für mich – und damit auch für dich – so wichtig ist, sich immer wieder mit der Bibel zu beschäftigen: Sie ist das einzige, erprobte Mittel, mit dem du die Geister unterscheiden kannst.

„Denn das Wort Gottes ist lebendig und wirksam und schärfer als jedes zweischneidige Schwert, und es dringt durch, bis es scheidet sowohl Seele als auch Geist, sowohl Mark als auch Bein, und es ist ein Richter der Gedanken und Gesinnungen des Herzens. Und kein Geschöpf ist vor ihm verborgen, sondern alles ist enthüllt und aufgedeckt vor den Augen dessen, dem wir Rechenschaft zu geben haben.“ (Heb 4,12+13)

Vielleicht hilft ja wirklich nur noch beten.

Das Ergebnis der Missbrauchs-Krisen-Konferenz: Tiefes Bedauern mit dem Hinweis, dass andere zu allen Zeiten auch Kinder missbraucht hätten, dass die Medien unfair gegenüber der katholischen Kirche gewesen seien – kurzum: Die böse Welt sei der Täter und die katholische Kirche das Opfer.

„Was siehst du aber den Splitter im Auge deines Bruders, und den Balken in deinem Auge bemerkst du nicht?“ (Mt 7,3)

Ach, Dinge wären so viel einfacher, wenn ich die Stimme Gottes hören könnte, wenn er mir einfach sagen würde, was ich wissen muss und was ich tun soll!

Kommt dir dieser Gedanke bekannt vor? Weißt du, Gott spricht bereits zu dir – er hat damit angefangen, schon lange bevor du der warst, der du heute bist, schon lange, bevor du Mensch warst in dieser Weltzeit.

Sich zur katholischen Kirche zu bekennen, ist nicht leicht, wenn man gegenüber der Geschichte nicht völlig ignorant ist. Die katholische Kirche hat sich in den 1700 Jahren ihres Bestehens mit viel Schuld beladen. Das fing an mit der gewaltsamen Missionierung der Welt, ging über Unterdrückung wissenschaftlicher Erkenntnisse (was letzten Endes die Botschaft für die sie in der Welt ist schwächer nicht stärker machte) und Ausnutzung und Missbrauch ihrer Macht gegenüber dem ganzen Volk im Mittelalter, Schutz von Verbrechern nur weil sie angeblich „gute Katholiken“ seien bis hin zu Missbrauch schutzbefohlener Kinder. Immer noch hängt dieser Männerverein an Zölibat und dem Priesteramt nur für Männer, obwohl doch bereits aus der Apostelgeschichte herauszulesen ist, dass die ersten großen Christen nach den Aposteln in den entstehenden Gemeinden oft verheiratete Frauen waren. Und dann gibt es da ja auch noch die ganzen Prunkbauten, von denen der Vatikan nur der protzigste ist. Kann man denn wirklich guten Gewissens Mitglied in einem solchen Verein sein?

Ich verstehe Menschen, die diese Frage mit „Nein!“ beantworten, aber trotzdem halte ich diese Entscheidung für falsch.

Beschenkt in allen Belangen und Bereichen

Gott ist erstaunlich! Immer wieder!!

Dass ich mich diese Woche nach zwei Wochen auskurieren gefreut habe, endlich wieder was von dem tun zu können, was andere von mir erwarten und brauchen, hatte ich ja im letzten Posting schon erwähnt. Eine erkenntnisreiche Woche liegt nun hinter mir.

Oh Papa, ich weiß, ich kann mich sooo endlos dämlich anstellen, aber nur einer wie du bringt diese nackte Tatsache mit solcher Eleganz zum Ausdruck!

Eben habe ich mir wieder die aktuelle Predigt von Pastor Conley auf YT angesehen. Er behandelte den Philipper-Brief. Paulus schreibt an die Philipper und beschreibt ihnen, wie um ihn herum die Gemeinde Christi wächst, während er im römischen Gefängnis sitzt. Selbst als Paulus für die Welt abgeschrieben war, nutzte Gott ihn!

Ein aktuelles Beispiel.

Das ist so ein Spagat zwischen etwas Interessantes erzählen und prahlen und ich bin da immer verunsichert ob ich es erzählen soll, aber andererseits ein praktisches Beispiel ist ein praktisches Beispiel...

Die andere Seite.

Gestern war Tag der offenen Tür an unserer Schule. Großkampftag! Seit einigen Tagen habe ich ein leichtes Kratzen im Hals und quasseln ist an diesem Tag mein Job, daher habe ich dieses Mal besonderen Respekt vor diesem Termin.

Was ich noch sagen wollte ...

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