Wenn jemand mich liebt, so wird er mein Wort befolgen, und mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und Wohnung bei ihm machen. (Joh 14,23)

Epheser

„Und alles, was ihr bitten werdet in meinem Namen, das will ich tun, damit der Vater verherrlicht wird in dem Sohn. Wenn ihr etwas bitten werdet in meinem Namen, so werde ich es tun.“ (Joh 14, 13+14)

Zum Schluss erinnert Paulus nochmals an die Bedeutung des Gebetes füreinander. Beten kommt von bitten.

„Wiederum nimmt ihn [Jesus] der Teufel mit auf einen sehr hohen Berg und zeigt ihm alle Reiche der Welt und ihre Herrlichkeit und spricht zu ihm: Dieses alles will ich dir geben, wenn du niederfällst und mich anbetest!“ (Mt 4,8+9)

Paulus spricht den „Heiligen Krieg“ der Christen an!

„Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren, damit du lange lebst in dem Land, das der HERR, dein Gott, dir gibt!“ (Ex 20,12)

Ging es im letzten Abschnitt des fünften Kapitels um die Verantwortung von Mann und Frau füreinander, so spricht Paulus zu Beginn des sechsten Kapitels ganz speziell die Kinder und die Erziehung an. Gott verlangt von den Kindern Gehorsam gegenüber ihren Eltern. Ungehorsam gegen die Eltern bedeutet daher auch Ungehorsam gegenüber Gott. Aber natürlich sind die Eltern älter und weiser, daher sollen sie weise erziehen.

„Größere Liebe hat niemand als die, dass einer sein Leben lässt für seine Freunde. Ihr seid meine Freunde, wenn ihr tut, was immer ich euch gebiete.“ (Joh 15, 13+14)

Paulus erklärt den Zusammenhang zwischen Ehe/Familie und der Kirche des Herrn. Ich hatte weiter oben ja schon erwähnt, dass er die Versammlung der Gläubigen gerne als Braut Christi bezeichnet. Das ist ihm nicht einfach so eingefallen, sondern direkt aus dem Gleichnis der zehn Jungfrauen (Mt 25,1-13) abgeleitet, in welchem Jesus sich als Bräutigam nennt und die Versammlung der Gläubigen als zehn Jungfrauen, die sich auf den Hochzeitstag (= jüngster Tag/Gerichtstag) mehr oder weniger sorgfältig vorbereiten.

„Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, wird nicht in der Finsternis wandeln, sondern er wird das Licht des Lebens haben.“ (Joh 8, 12)

Als Christen sind wir „Licht in dem Herrn“. Paulus fordert uns auf, uns dessen bei jeder Entscheidung und jedem Schritt bewusst zu sein. Licht vertreibt die Dunkelheit, beide können nicht am selben Ort oder im selben Menschen existieren. Jesus, das Licht der Welt, steht für Güte, Liebe, Gerechtigkeit, Wahrheit. Im Licht wandeln heißt also, diese von Jesus vorgelebten Werte selbst zu leben.

„Denn wo euer Schatz ist, da wird auch euer Herz sein.“ (Mt 6, 21)

Paulus ruft die Epheser (die hier stellvertretend für uns stehen) Nachahmer Gottes zu werden. Jesus hat uns mit seiner Haltung den Menschen gegenüber vorgemacht, wie das zu verstehen ist. Liebe ist dabei die treibende Kraft und der Wegweiser.

Und Paulus weiß auch um diese Tricks und erklärt uns hier, woran man erkennt, dass man den neuen Mantel trägt und sie davon leiten lässt:

Paulus betrachtet den Menschen, also das was die einzelne Person ausmacht, als eine Hülle, eine Art Mantel, den wir uns über dieses biologische Werkzeug – unseren Körper – angezogen haben. Dieser Mantel ist ganz in der Welt verwurzelt und damit den gestern erwähnten Verführungen, der Sünde und dem Tod unterworfen. Durch den Glauben gibt Gott uns einen neuen, reinen und ewigen Mantel – made in Heaven. Wir können also den alten zerlumpten Mantel aus- und den neuen anziehen. Der neue ist es viel besser!

Paulus beschreibt wie Gott für das Wachstum der Kirche, des Leibes Christi, selber sorgt, indem er Menschen mit verschiedenen Gaben ausstattet und sie zu Aufgaben beruft, bis dieser Leib vollendet ist. Hinweis: Wir hatten es weiter oben schon davon; Paulus benutzt für die Versammlung der Gläubigen verschiedene Bilder, Leib Christi, Haus Gottes, Braut Christi – je nachdem, welche Eigenschaft der Versammlung er gerade anspricht. Das Bild Leib Christi baut wohl auf das Weinstock-Gleichnis von Jesus (Joh 15, 1-11) auf.

Paulus fordert uns (hier in Vertretung natürlich die Epheser) auf, uns um die Charaktereigenschaften eines von Christus berufenen Menschen zu bemühen: Demut, Sanftmut, Langmut, Bemühung um Einheit des Geistes. Denn über alle heutigen Spaltungen der Kirche hinweg geht es doch nur um einen Leib Christi, eine Hoffnung – Erben zu sein im ewigen Reich Gotten – zu der alle Gläubigen berufen sind, einen Geist über allen Gläubigen, einen Herrn Jesus Christus, eine Taufe auf seinen Namen und einen Gott, den Vater über allen, der durch alle und in allen wirkt. Jedem einzelnen wurde Gnade gegeben durch Jesus Christus.

Was ich noch sagen wollte ...

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