Denn die Erde wird erfüllt werden von der Erkenntnis der Herrlichkeit des HERRN, gleichwie die Wasser den Meeresgrund bedecken. (Hab 2,14)

In einem langen Gebet fassen die Leviten die Geschichte und Beziehung des Volkes zu seinem Gott zusammen:

Gott hatte Abram erwählt, einen Bund mit ihm geschlossen und ein großes Volk aus ihm gemacht. Dieses Volk hat aber Gott nicht geehrt, wie es diesem zusteht, es verhielt sich gegenüber seinem Gott, wie dickköpfige, undankbare Kinder. Und Gott? Er verhielt sich seinen Kindern gegenüber wie ein gütiger Vater. Die Juden rannten in ihr Unheil, Gott rannte ihnen hinterher und holte sie wieder raus – und das wiederholte sich über Generationen hinweg, Jahrhundert um Jahrhundert. Je größer das Elend in das sich sein Volk brachte, desto größer seine Rettungsaktionen – selbst dann noch als sie sich – in der Wüste – ganz bewusst gegen ihn und seine ausdrücklichen Anweisungen stellten und sich eine Götzen-Religion ersannen.

Ganz schön blöd diese Juden, die ihr Glück nicht mal erkennen und mit beiden Händen festhalten, wenn es sie in den Hintern beißt und ganz schön einfältig dieser Gott, der selbst den hoffnungslosesten Fall nicht aufgeben möchte, oder? Alle, die jetzt versucht sind zustimmend zu nicken, sollten sich mal die Mühe machen und selbst Rückschau auf ihr bisheriges Leben halten. Das goldene Kalb sind heute all die Dinge, die Statussymbole, von denen wir uns abhängig machen. Dass wir von ihnen abhängig sind, erkennen wir an der Anpassung unseres Handelns an das Ziel diese Statussymbole zu bekommen oder zu behalten. Diese selbst geschaffenen Beschränkungen und Regeln sind die neuen Götzen-Religionen. Mann, haben wir ein Glück, dass dieser Gott über all diese Zeit an seiner „göttlichen Einfältigkeit“ festhält (Spötter würden hier anmerken: Er ist nicht nur ein- sondern sogar dreifältig.). Wir wären sowas von geliefert, wenn nicht! Wir sollten, genau wie die Juden am Anfang dieses Gebetes, Gott dafür loben und preisen, dass er genau so ist, wie er ist.

Christen haben auch ein Gebet, das ihre Beziehung zu Gott – in vergleichsweise wenigen Versen aber nicht weniger prägnant – zusammenfasst:

Vater unser im Himmel
Geheiligt werde Dein Name.
Dein Reich komme, Dein Wille geschehe,
Wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute
Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse und von dem Bösen.

Denn Dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit!
Amen.

Nehemia 9, 4-37 >>

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