Denn die Erde wird erfüllt werden von der Erkenntnis der Herrlichkeit des HERRN, gleichwie die Wasser den Meeresgrund bedecken. (Hab 2,14)

Sacharja

„Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, damit er die Welt richte, sondern damit die Welt durch ihn gerettet werde. Wer an ihn glaubt, wird nicht gerichtet; wer aber nicht glaubt, der ist schon gerichtet, weil er nicht an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes geglaubt hat.“ (Joh 3,17+18)

Die letzten beiden Visionen beschreiben das in Kapitel 4 bereits erwähnte Gericht über die Welt etwas ausführlicher.

Eine Buchrolle, beidseitig beschrieben, kommt vom Himmel herabgeflogen. Die eine Seite enthält, das Urteil, das jene trifft, die sich gegen ihre Mitmenschen versündigen, die andere Seite ist für jene, die sich gegen Gott versündigen indem sie falsch schwören oder Götzen dienen. Keiner wird Gnade finden vor Gott. In der siebten Vision erscheint eine Frau, die in ein Gefäß eingesperrt ist. Der Engel erklärt, dass es sich hier um die Gesetzlosigkeit handelt, die ins Land Sinear gebracht wird.

„Und du, Bethlehem-Ephrata, du bist zwar gering unter den Hauptorten von Juda; aber aus dir soll mir hervorkommen, der Herrscher über Israel werden soll, dessen Hervorgehen von Anfang, von den Tagen der Ewigkeit her gewesen ist.“ (Mi 5,1)

In der fünften Vision sieht Sacharja einen goldenen Leuchter mit sieben Lampen, das Ölgefäß, das den Leuchter speist und zwei Ölbäume oder Ölbaumzweige zur Rechten und zur Linken des Leuchters. Der Engel, der in jeder Vision zu ihm spricht erklärt ihm, dass Gott nicht durch Kraft und Macht regiert, sondern durch seinen Heiligen Geist. In dem jetzt durch Serubbabel begonnen Werk wird Gott seinen Plan vollenden und er wird die ganze Welt betreffen. Der Engel erklärt weiterhin, dass die beiden Ölbäume die beiden „Söhne des Öls“ sind, die vor dem Herrscher der Welt stehen.

Wieder ein ehrfurchtsgebietendes Bild, das viel mehr spricht, als es den Anschein hat:

„Ich bin der wahre Weinstock, und mein Vater ist der Weingärtner.“ (Joh 15,1)

In der vierten Vision steht der Hohepriester Jerusalems, Jeschua, vor Gott und er steht da in unreinen Kleidern, sprich: Er selbst ist nach dem Gesetz unrein. Dies bemerkt Satan, der Ankläger, natürlich sofort und tut was ein Ankläger eben tut. Doch der Herr denkt nicht dran, sich vor den Karren des Teufels spannen zu lassen. Er gibt Befehl, den Hohepriester mit reinen Festgewändern auszustatten. Danach setzt er ihn als Regenten über sein Land ein. Wieder kündigt Gott hier an, dass der Messias kommen wird. Er nennt ihn hier seinen Knecht, den man Gottes Sohn (Spross) nennen wird und er kündigt an, an einem einzigen Tag die Sünde des Landes auszulöschen.

In diesem Bild gibt es viel zu sehen:

In der zweiten Vision sieht Sacharja vier Hörner und vier Schmiede und bekommt vom Engel erklärt: Die vier Hörner stehen für (vier) Heidenvölker, die Israel unterdrückt, zerstört und das Volk Gottes in der Welt zerstreut und versklavt haben, die vier Schmiede hingegen sind die von Gott gesandten Mächte, die nun diese Heidenvölker niederwerfen.

Wir befinden uns immer noch bei den kürzlich unter der Führung Serubbabels aus babylonischer Gefangenschaft zurückgekehrten Juden. Noch deutlicher als Haggai verkündet Sacharja die Forderung Gottes, das sein Volk zu ihm umkehren solle. Gott zeigt ihm seine weiteren Pläne in Visionen, von denen im ersten Kapitel zwei aufgeschrieben sind:

Was ich noch sagen wollte ...

Fragen, Anmerkungen oder Kommentare dazu? Benutze einfach das nachfolgende Formular. Wenn du eine Antwort von mir haben möchtest, ist es sinnvoll eine gültige E-Mail Adresse von dir anzugeben und die Regeln der Höflichkeit zu beachten. Letzteres ist immer sinnvoll!

  

Datenschutzhinweis: Alle von dir eingegebenen Daten werden ausschließlich zur Kontaktaufnahme genutzt. Es wird eine Email mit allen gemachten Eingaben erstellt und an mich geschickt. Die Daten werden sonst nirgendwo gespeichert und auch nicht an Dritte weitergegeben.

JSN Epic is designed by JoomlaShine.com