Wenn jemand mich liebt, so wird er mein Wort befolgen, und mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und Wohnung bei ihm machen. (Joh 14,23)

Lightkeeper (Band 2)

 

„Denn wenn du mit deinem Mund bekennst: »Jesus ist der Herr!«, und wenn du von ganzem Herzen glaubst, dass Gott ihn von den Toten auferweckt hat, dann wirst du gerettet werden.“ (Röm 10,9)

Zwar kannte David zu Lebzeiten Jesus noch nicht, aber in Psalm 16 drückt er im Grunde genau das aus, was im Römerbrief Kapitel 10 steht. Glaube im Herzen, das heißt mit allen für dich persönlichen Konsequenzen, daran, dass Jesus für deine Sünden gestorben und für deine Rettung aus den Toten auferstanden ist und bekenne dich auch – in Wort und Tat – zu diesem Glauben.

„Da ist wirklich keiner, der Gutes tut, nicht ein Einziger!“ (Ps 14,3)

David droht den Mächten, die ihn bedrohen mit seinem Gott. Er ist der Gott über die ganze Schöpfung und er sieht, was die Menschen tun. Und er wird sie richten.

David ist mit seinem Herrn unzufrieden! Er zählt ihm bei diesem Gebet auf, was alles nicht stimmt und was ihn bedrückt. Ist das nicht respektlos?

„Sag einfach ›Ja‹ oder ›Nein‹. Alle anderen Beteuerungen zeigen nur, dass du dich vom Bösen bestimmen lässt.“ (Mt 5,37)

Eine Glaubenspraxis für den Alltag, so könnte man diesen Psalm zusammenfassen. Er handelt davon, wie wir reden sollen: Unsere Sprache soll klar sein und genau das ausdrücken, was wir auch sagen wollen.

„Der HERR ist zuverlässig und gerecht, deshalb liebt er alle, die sich an das Recht halten und aufrichtig nach seinem Willen leben; sie werden ihn einst schauen.“ (Ps 11, 7)

Wieder ein Psalm über die Bedrängnis, sowohl die letzte als auch jede persönliche.

Gläubige finden sich immer wieder in dieser Situation. Die Übermacht derer, die das Wort Gottes nicht anerkennen, die also nicht an Gott glauben oder sich einen eigenen Gott – irdisch (Geld, Macht, Prestige,…) oder transzendental („Erdgeister“, Naturgötter, selbst gemachte Götter auf Basis der Bibel, mächtige Aliens, …) – geschaffen haben und anbeten, erscheint unüberwindbar, der Kampf verloren. Sind wir ehrlich, das ist die aktuelle globale Situation; dazu kommen persönliche Bedrängnisse verschiedenster Art, von denen jeder von uns einige zur Auswahl hat. „Gott ist tot!“ hallt es aus den Tempeln der Bedränger und leider ist er es auch in den Herzen vieler Menschen.

„HERR, steh auf, Gott, erheb deine Hand, vergiss die Elenden nicht!“ (Ps 10, 12)

David muss sich in einer andauernden, ausweglosen Situation befunden haben, als er diesen Psalm schrieb. Ohne dass er sich vermutlich darüber im Klaren war, zeichnet er hier die Zeit kurz vor Anbruch des Gerichts.

„Wovon das Herz überfließt, davon spricht der Mund.“ (Mt 12, 34)

Psalm 9 ist ein Loblied auf Gott. Wer mit Gott geht, wie es David getan hat, wird immer mal wieder an Wegemarken Halt machen und auf den zurückgelegten Weg blicken.

„Aus dem Mund der Kinder und Säuglinge lässt du dein Lob erklingen.“ (Ps 8, 3)

Dieser Psalm gibt wieder, wie Gottes Herrlichkeit in allen Dingen, aber vor allem in seinen Kindern zum Ausdruck kommt. Kinder und Säuglinge, das sind wir, betrachtet aus dem Blickwinkel eines allmächtigen Gottes. Betrachtet man die gesamte Schöpfung, so ist der Mensch nicht mehr als ein weiteres Tier, das diesen Planeten bevölkert. Doch Gott hat uns aus der Masse herausgehoben, nicht nur Geschöpf, Herrscher über alles Geschaffene und Günstlinge Gottes sollten wir sein.

„Den HERRN will ich loben, denn er ist gerecht. Den Namen des höchsten Gottes will ich preisen mit meinem Lied!“ (Ps 7, 18)

Wieder wird König David verfolgt. Dieses Mal ist es Kusch aus dem Stamm Benjamins, der ihm schwere Vorwürfe macht. Wieder fühlt sich David ungerecht behandelt und fordert die Gerechtigkeit seines Gottes für sich.

„Wen der HERR liebt, den züchtigt er“ (Spr 3,12)

In dieser Situation empfindet sich David im sechsten Psalm. Wieder einmal sind seine Feinde übermächtig; der Unterschied zu Psalm 3: Dieses Mal hat David ein schlechtes Gewissen; er geht davon aus, dass Gott sich von ihm abgewandt hat und bittet – müde und erschöpft – um  Gnade.

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