In diesen acht Kapiteln geht es um die ganze Geschlechterfolge bis ungefähr zur Hinwegführung nach Babylon. Der Lightkeeper 2 hat einige zusätzliche Informationen, wer das nachlesen möchte, es steht auf den Seiten 212 – 227.

Es ist absolut klar, dass dieses Register für Juden unendlich wichtig ist, denn es ordnet jedem Individuum bis heute einen Platz in Gottes Volk zu, so man seinen Stammbaum kennt. Entweder du kommst aus einem bestimmten Haus oder du hast in dieses Haus hineingeheiratet. Nach dem Gesetz sollten ja Frauen einer Familie, so es keine männlichen Nachkommen gab und so sie selbst zu Erben wurden, innerhalb ihres Stammes heiraten, damit das durch Moses zugeteilte Land in der Familie bleibt.

Die Leviten haben ja kein Erbland bekommen, da sie ganz nah beim Herrn waren, als Tempeldiener bzw. sogar als Hohepriester, sofern man ein Nachfahre Aarons war. Sie erhielten stattdessen Städte zugeteilt, die die Stämme an sie abtreten mussten. Dies waren die Zufluchtsstädte für „unschuldig schuldig Gewordene“ (moderner juristischer Ausdruck: Unfall mit Todesfolge). Außerdem teilte David allen Leviten, die nicht von Aaron abstammten, also jedem Unterstamm spezielle Tempeldienste zu, eine Familie war für den Gesang zuständig, eine andere für die Schaubrote usw.

Es gilt also: Wenn beim Heiraten das Gesetz eingehalten wurde, kann heute noch jeder Jude ganz genau feststellen, welches Gebiet in Israel seiner Familie gehört, bzw. im Falle der Zugehörigkeit zu den Leviten, welche Stadt und welcher Tempeldienst seiner Sippe zugeordnet ist.

Gut, bei genauerem Betrachten stellt man dann auch mal fest, dass ein Sohn offensichtlich zwei Väter hat aber hier waren Menschen am Werk und das lange vor der Zeit der elektronischen Datenverarbeitung, und auch ein Zentralregister gab es erst als es den Tempel in Jerusalem gab. Wir können also davon ausgehen, dass verschiedene Chronisten verschiedene Quellen nutzten. Wenn man sich die wechselvolle Geschichte von Gottes Volk ansieht, ist auch nicht ausgeschlossen, dass alle paar Generationen mal ein Chronist auch etwas improvisieren musste. Das ändert aber nichts an der Aussage, die diese Geschlechterfolge für uns Christen hat.

Sie zeigt uns nämlich im „Kleinen“, dass Gott für jeden von uns einen Platz innerhalb seines Planes reserviert hat. Es gibt daher in Sachen Glaube keinen Grund für blinden Eifer oder gar Eifersüchteleien. Gott hat für dich einen Platz und den bekommst du, wenn du Christus als deinen Retter annimmst. Der Versuch jemanden von seinem Platz zu verdrängen um diesen selbst einzunehmen ist von vorneherein zum Scheitern verurteilt.

Wenn du dich also für Gott nützlich machen willst, kämpfe nicht um einen guten Platz, sondern kämpfe dafür, dass alle Menschen, denen du auf deinem Weg begegnest ihren Platz einnehmen. Entweder sie tun dies oder der Platz bleibt leer. Diese Party wird aufregender, je voller es wird, und je mehr Leute du auf ihren Platz gebracht hast, desto lustiger (wenn du hier ein heiligeres Adjektiv sehen möchtest, dann ersetze lustig durch „erfüllend“) wird’s für dich werden im Reich Gottes.

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