Während Josaphats Macht zunimmt, wird Ahab, ein Anbeter der regionalen Götzen, König vom Nordreich (1. Könige 16,29-33). Offensichtlich ist Josaphat der Erfolg zu Kopf gestiegen, denn trotz dieses Wissens verbündet er sich mit ihm und zieht von Jerusalem nach Samaria um. Das kann eigentlich nicht gut gehen.

Ahab versucht nun Josaphat zu überreden mit ihm in den Krieg gegen Gilead zu ziehen. Josaphat möchte aber zunächst noch die Weissagungen der Propheten hören, ehe er sich entscheidet. Kein Problem, Ahab beschäftigt 400 handverlesene Hofverkünder und alle versprechen den beiden einhellig einen großen Sieg. Josaphat erkennt natürlich, dass es sich hierbei um Angestellte des Königs handelt und fragt, ob es nicht einen echten Propheten des Herrn im Nordreich gebe. Und in der Tat gibt es da einen, Micha, den kann Ahab aber nicht leiden, weil der ihm nie sagt, was er hören möchte. Doch Josaphat besteht auf diesen Propheten, also wird er hergeschafft.

In diesem Abschnitt wird uns im Wesentlichen der Unterschied gezeigt zwischen einem Menschen, der an Gott glaubt und einem, der sich seine eigenen Götter gemacht hat: Götzen, also selbst geschaffene dienstbare Geister, verkünden dir immer was du hören möchtest; Gott tut das nicht, was die Optionen für den Augenblick oft einschränkt.

„Geht ein durch die enge Pforte! Denn die Pforte ist weit und der Weg ist breit, der ins Verderben führt; und viele sind es, die da hineingehen.“ (Mt 7,13)

2. Chronika 18, 1-11 >>

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