Denn die Erde wird erfüllt werden von der Erkenntnis der Herrlichkeit des HERRN, gleichwie die Wasser den Meeresgrund bedecken. (Hab 2,14)

„Und so vollzieht sich das Urteil: Das Licht ist in die Welt gekommen, aber die Menschen liebten die Finsternis mehr als das Licht. Denn was sie taten, war böse.“ (Joh 3,19)

Gott hatte David mal wieder aus einem großen Schlamassel gerettet, als er diesen Lobpreis schrieb. David ist froh und spürt das Glück, diesen Gott an seiner Seite zu haben. Natürlich preist er ihn, aber das ist ihm nicht genug. Alle sollen diesen Gott als ihren Retter, ihren Beschützer erkennen und sich in gleicher Weise darüber freuen können.

Nur eines ist dafür zu tun, sagt David: Erkennt, dass euch das Böse von Gott trennt, darum wendet euch vom Bösen ab! Redet nicht vom Frieden mit dem verhassten Onkel, dem Nachbarn, dem Feind (meist einer anderen Nation), sucht den Frieden. Jagt dem Frieden nach heißt, wollt den Frieden in eurem Herzen – um jeden Preis (Vers 15).

„Lasst die Sonne nicht untergehen, ohne dass ihr einander vergeben habt.“ (Eph 4, 26)

Paulus benennt hier eine Wurzel des Übels, die uns von Gottes Gnade trennt: Verbitterung. Davor warnt auch David in diesem Psalm. Verbitterung bringt nie gute Früchte hervor, im Gleichnis vom Sämann (Lk 8,4-15) gehört sie zu den Dornengewächsen, die das Gute ersticken.

Bei allem Lobpreis bleibt David dennoch realistisch. Die Welt ist wie sie ist und keiner von uns ist sicher davor, mal was auf die Nase zu bekommen. Schmerz, Krankheit, Enttäuschung, Versagen sind Teil des irdischen Lebens. Aber sie sind für die Kinder Gottes nicht das letzte Wort, das hat bei uns Gott, der in Zeiten der Bedrängnis Zuflucht ist und ganz am Ende Rettung. Gott trägt dich sicher durch jede Finsternis, wenn du ihm vertraust.

Dieses Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit in Gott gibt dir aber auch die Kraft Verbitterung durch Vergebung zu ersetzen. In der Vergebung sprichst du zunächst den frei, der gegen dich schuldig wurde, aber vor allem befreist du dich von dieser Altlast, die du sonst ewig mit dir rumschleppen würdest. Und nur wenn du vergeben kannst, bist du bereit dafür selbst Vergebung anzunehmen – jene Vergebung, die Jesus für dich beim Vater erkauft hat!

„Denn Gott hat die Menschen so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn für sie hergab. Jeder, der an ihn glaubt, wird nicht zugrunde gehen, sondern das ewige Leben haben.“ (Joh 3,16)

Psalm 34 >>

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