Denn die Erde wird erfüllt werden von der Erkenntnis der Herrlichkeit des HERRN, gleichwie die Wasser den Meeresgrund bedecken. (Hab 2,14)

Lightkeeper (Band 3)

Paulus setzt seine dritte Missionsreise mit Eifer fort; er wird noch etliche Gemeinden besuchen, ehe er nach Jerusalem zurückkehrt. Der Heilige Geist spricht auf diesem Weg offensichtlich deutliche Worte mit ihm; ihm ist eindeutig bewusst, dass Jerusalem das endgültige Ende seiner Missionsreisen bilden wird. Die Juden dort werden ihn gefangen nehmen und ihre ganze Wut auf den neuen Weg an ihm auslassen. Von Jerusalem aus wird sein Weg nach Rom führen, d.h., die aktuelle Tour ist auch eine Abschiedstour.

Konkurrenz belebt nicht immer das Geschäft. Der Silberschmied Demetrius beobachtet mit Sorge, wie immer mehr dem alten Diana-Kult, der die Stammreligion in der Region Asia ist, den Rücken kehren und sich zu Christus bekennen. Da Christen keine Statuen, Münzen oder Amulette anbeten (ist da grade jemand unter den Lesern zusammengezuckt?) verdirbt ihm dieser neue Glaube das Geschäft. Also gründet er den vermutlich ersten Lobby-Verein der Geschichte gegen die Christenheit und bewirkt einen Aufruhr gegen Paulus und seine Leute.

Schließlich kommt auch Paulus nach Ephesus und findet dort zwölf neue Jünger vor, die von Apollos getauft wurden, ehe dieser vom Messias erfahren hatte. Ziemlich schnell findet er heraus, was Sache ist, verkündigt das Evangelium und tauft sie auf Jesus Christus. Sofort werden sie vom Heiligen Geist erfasst.

Die dritte (und letzte) Missionsreise des Paulus beginnt. Aus dem ersten Satz dieses Abschnitts können wir erfahren, dass er nur bis Antiochia gekommen war, es also wohl nicht bis Jerusalem geschafft hat. Er beginnt diese Tour in Galatien und zieht dann durch Phrygien.

In der Tat wird Paulus während seines ganzen Aufenthalts in Korinth kein Haar gekrümmt, genau, wie Jesus es ihm versprochen hatte. Auch der letzte Versuch der Juden, ihn durch den neuen Statthalter verurteilen und einsperren zu lassen, schlägt fehl; der Kerl ist einfach komplett uninteressiert an religiösen Angelegenheiten.

Paulus kommt nach Korinth. Dort lebt er bei einem jüdischen Zeltmacherehepaar, denen er unter der Woche auch in ihrem Gewerbe zur Hand geht. Am Sabbat verkündigt er in der Synagoge und gewinnt dort sowohl Juden als auch Griechen für das Evangelium.

Die nächsten Stationen dieser zweiten Missionsreise sind Beröa und Athen.

Die in Beröa von Gott Gerufenen sind ein ganz besonderer Schlag. Sie jubeln nicht einfach dem Evangelium und seinen Verkündern zu, sie schlagen in den Schriften nach und forschen, ob die Apostel die Wahrheit oder Unsinn erzählen. Sie stellen fest: Absolut korrekte Botschaft!

Das Evangelium kommt nach Tessalonich, wieder mal eine Stadt mit einer größeren jüdischen Gemeinde mit Synagoge. Das Bild ist mit anderen jüdischen Gemeinden vergleichbar. Viele Juden nehmen das Evangelium an, ebenso viele Griechen (hier wirklich Griechen, an vielen Stellen wird Griechen aber als Synonym für Heiden verwendet), darunter auch wohlhabende Frauen – in der damaligen Zeit also vermutlich reiche Witwen.

Und Christus bekennt sich wieder zu seinen Dienern!

Um Mitternacht befreit ein schweres Erdbeben alle Gefangenen. Der Kerkermeister, der mit seinem Leben für die Sicherheit der Gefangenen bürgte (vor allem für die sichere Verwahrung im Kerker), ist bereit sich das Leben zu nehmen, ehe es seine Vorgesetzten tun werden. Doch Paulus hält ihn davon ab, alle Gefangenen seien da und unversehrt!

Die Missionarsgruppe landet in einer Wohnanlage/Siedlung für römische Pensionäre mit Namen Philippi. Da es dort keine Synagoge gibt treffen sich gläubige Jüdinnen am Sabbat am Fluss zum Beten, also geht Paulus genau dorthin. Es sollen immer zuerst die Juden das Evangelium hören.

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Die Apostelgeschichte schließt sich nahtlos an das Lukas-Evangelium an. Der Arzt Lukas, der auch eine Zeitlang Paulus auf dessen Missionsreisen begleitete, versucht hier einem gewissen Theophilus die Anfänge der christlichen Botschaft quasi als Kompendium darzulegen. Aus dem Namen des Angesprochenen erschließt sich, dass sich beide Teile des Werkes vor allem an die „Griechen“ wendet – „Griechen“, das sind im Neuen Testament meist alle Menschen, die nicht Juden sind und die daher völlig ohne Vorwissen, maximal mit falschen Vorstellungen und Vorurteilen, mit dieser Botschaft in Berührung kommen.

Lukas schreibt also an dich und an mich.

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