Den ganzen Abend war ich müde, wie schon gestern den ganzen Tag. Also gab ich irgendwann auf und ging ins Bett. Mein Abendgebet könnt ihr euch vorstellen: „Papa.“ Fertig. Hey, ich bin müde. Aber der letzte Gedanke gehört ihm. Und die Anrede Papa ist okay, hat Jesus gesagt und bei mir ist diese Anrede nicht anderweitig belegt.
Schlägt Jesus hier die Trennung von Kirche und Staat vor? Nein, denn Jesus redet nie über das Konzept des weltlichen Staates, sondern immer über den Menschen – den Menschen als Individuum und den Menschen als Teil einer Gruppe.
„Im Anfang war das Wort und das Wort war bei Gott und das Wort war Gott“
So beschreibt der Evangelist Johannes das Wort Gottes und so stellen wir uns das auch vor: groß, mächtig, gewaltig. Das Wort Gottes ist niemand Geringeres als der Messias selbst. Es steht in den Evangelien, in der Bibel, es wird feierlich und voller Ehrfurcht in Gottesdiensten vorgelesen.
Jesus sagt dies zu seinen Jüngern, als diese ihn darauf aufmerksam machen, dass draußen seine Mutter und seine Brüder stehen, diese aber aufgrund der Menschenmassen nicht zu ihm durchdringen können. Es steht hier die Frage im Raum: Wer ist die Familie Jesu, und in jedem Gottesdienst bekennen wir, dass wir das sind, wenn wir ihn als unseren Bruder bezeichnen.
Durch viele Gleichnisse hindurch entstanden für die Gemeinde Christi Bilder und Namen wie Kirche, Braut, Tempel. Jesus selbst bezeichnet uns als Reben die an ihm, dem Weinstock hängen, also durch ihn versorgt werden und leben. Paulus sieht uns als Glieder an einem Leib, dessen Haupt Christus ist.
Zugegeben, der Satz stammt aus einer Fernsehserie, die – nach Meinung vieler Fans – nichts mit Gott am Hut hat. Aber erstens sehe ich das anders und zweitens weiß ich, dass Gott nicht wählerisch ist, wenn er mir etwas sagen möchte. Und als eben dieser Satz fiel, da hat er gesprochen.
Ehe es nach gesundheitlichen Einschränkungen endlich wieder in einen strukturierten Tages- und Wochenablauf mit festen Arbeits- und Freizeiten geht, haben mich diese Woche wieder einmal ganz elementare Gedanken bewegt, die ich hier nun aufschreibe. Wie immer fühle ich ganz sicher, dass nicht ich die Quelle dieser Einsichten bin, sondern diese „von oben“ kommen.
Die Welt war gegen mich! Schon vor meiner Geburt war die Welt gegen mich.
Gott hat mir klargemacht, dass er mich dieses Jahr auf einen neuen Weg schicken möchte – einen, dem ich ohne Gott als Antreiber sicher ausweichen würde. Ich bin deshalb im Moment in vielen Dingen verunsichert; Menschen, die mich kennen, mag das bereits aufgefallen sein.
Mit dem 31. Dezember 2023 habe ich die Bibellese mit Lightkeeper 6, dem letzten Band der Reihe, beendet. Einen kleinen Nachschlag gibt es jedoch noch.
Eine absurde Frage! Wirklich?
Eine Religion ist eine Sammlung von Glaubenssätzen (Gesetzen), die eingehalten und Ritualen, die geleistet werden müssen, um zur jeweiligen Religionsgemeinschaft zu gehören.
Spricht Gott mit mir? Das ist sicher Auslegungssache. Auch wenn ich keine Stimme höre, ich behaupte er tut es. Und er tut es nicht nur, wenn ich bete und auf eine Antwort warte; er ist mein Freund und redet, wann und wo ihm danach ist. Und ich habe ihn auch darum geben, dies zu tun!
Gestern nun, also Heiligabend, kam er mit folgendem Vorschlag:
